Ein US-Helfer hat sich im Kongo mit Ebola angesteckt und wird nun in einer Spezialklinik in Frankfurt versorgt.

Was ist passiert? Ein Mitarbeiter einer Hilfsorganisation aus den USA hat sich in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Ebola-Virus angesteckt. Die Person wurde mit einem Spezialflug nach Deutschland gebracht und liegt jetzt in der Sonderisolierstation der Unimedizin Frankfurt. Nach Angaben der Ärzte ist ihr Zustand stabil. Es handelt sich um die Bundibugyo-Variante des Virus – eine Unterart von Ebola, die ebenfalls sehr gefährlich ist. Die Person zeigte Krankheitssymptome, als sie ankam.

Wer hilft? In Frankfurt kümmert sich ein erfahrenes Team um den Patienten. Timo Wolf, der Leiter der Sonderisolierstation, hat bestätigt, dass die Versorgung läuft und die Person medizinisch betreut wird. Auch das Robert Koch-Institut und das Bundesgesundheitsministerium sind informiert. Für die Frankfurter Klinik ist das nicht der erste Fall: Schon 2014 wurde ein US-Patient mit Ebola in Deutschland behandelt und hat überlebt. Die Spezialstationen in Frankfurt und Hamburg sind extra dafür gebaut, Menschen mit gefährlichen Krankheiten sicher zu versorgen, ohne dass andere Menschen in Gefahr geraten.