Ein Mensch aus den USA, der sich in Afrika mit dem Ebola-Virus angesteckt hat, wird gerade in einer Frankfurter Klinik behandelt.

Was ist passiert? In Frankfurt am Main ist eine Person aus den USA angekommen, die sich mit dem Ebola-Virus infiziert hat. Die Person arbeitet für eine Hilfsorganisation in der Demokratischen Republik Kongo. Das ist eine Region in Zentralafrika, in der gerade viele Menschen an Ebola erkranken. Die Person wurde mit einem Spezialflugzeug nach Deutschland gebracht und liegt jetzt auf einer Isolierstation im Uni-Krankenhaus Frankfurt. Eine Isolierstation ist ein besonderer Bereich im Krankenhaus, zu dem niemand anderes Zutritt hat. So kann das Virus niemanden sonst anstecken.

Wer hilft? In Deutschland gibt es Ärztinnen und Ärzte, die sich gut mit gefährlichen Infektionen auskennen. Sie tragen zum Beispiel spezielle Schutzanzüge, wenn sie den Patienten behandeln. Auch das Bundesgesundheitsministerium und Spezialisten wie Professor Thorsten Feldt erklären, dass du dir in Deutschland keine Sorgen machen musst. Ebola wird nur durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, also zum Beispiel Blut oder Erbrochenes. Eine Ansteckung über die Luft ist nicht möglich. In Frankfurt, an der Berliner Charité und in anderen Kliniken wurden schon früher Ebola-Patienten behandelt und meistens wieder gesund.