Wegen des gefährlichen Ebola-Virus im Kongo dürfen US-Bürger vorerst nicht direkt in die USA zurückreisen.
Im Kongo in Afrika breitet sich gerade das Ebola-Virus aus. Das ist eine sehr gefährliche Krankheit, die oft tödlich endet. Man steckt sich an, wenn man mit Körperflüssigkeiten von kranken Menschen in Kontakt kommt. Die USA haben deshalb entschieden, dass ihre eigenen Bürger, die aus dem Kongo zurückkommen wollen, zuerst 21 Tage in einem anderen Land warten müssen. Erst danach dürfen sie in die USA fliegen. Das Ganze betrifft ungefähr 24 Amerikaner, die eigentlich am Dienstag nach Hause fliegen wollten.
Es gibt Helfer, die sich um die betroffenen Menschen kümmern. Das US-Außenministerium hat versprochen, den Betroffenen während der Wartezeit zu helfen. Auch Ärzte in Deutschland helfen mit: Ein amerikanischer Arzt, der sich im Kongo mit Ebola angesteckt hat, wurde im Mai zur Behandlung nach Deutschland gebracht. Am Montag wurde ein weiterer infizierter US-Bürger in das Universitätsklinikum Frankfurt eingeliefert. Ärzte und Pfleger in Schutzanzügen kümmern sich dort um die Patienten und versuchen, ihr Leben zu retten.
