Im Jahr 2025 sind viel weniger Leute nach Deutschland eingewandert als noch im Jahr davor, zeigen frische Daten aus Wiesbaden.
Das Statistische Bundesamt hat neue Zahlen veröffentlicht: 2025 kamen rund 1,48 Millionen Menschen nach Deutschland, um hier zu leben. Gleichzeitig verließen etwa 1,25 Millionen das Land. Unterm Strich, also wenn man Ankünfte und Abreisen verrechnet, blieben 235.000 Menschen mehr im Land – das ist fast die Hälfte weniger als 2024.
Ein Grund dafür: Aus Ländern wie Afghanistan und Syrien, aus denen in den letzten Jahren viele Schutzsuchende kamen, wanderten deutlich weniger Menschen ein. Aus Afghanistan waren es zum Beispiel 41 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch aus EU-Ländern wie Polen und Bulgarien zogen weniger Leute nach Deutschland.
Spannend ist auch, wohin es die Menschen innerhalb Deutschlands zieht. Brandenburg konnte sich über 9.000 neue Einwohnerinnen und Einwohner freuen – mehr als jedes andere Bundesland. Berlin dagegen verlor 12.000 Leute an andere Regionen. Viele Deutsche zog es außerdem ins Ausland, vor allem in die Schweiz, nach Österreich und Spanien.
