Ein Gericht hat entschieden, dass eine große Klima-Demo in Werne nicht direkt am Tor eines Gaskraftwerks starten darf – aus Sorge vor gefährlichen Aktionen.
Was ist passiert? Für Samstag ist in Werne eine große Demonstration gegen neue Gaskraftwerke geplant. Die Organisatoren wollten sich direkt vor dem Tor des Gersteinwerks versammeln. Die Polizei hat den Startpunkt aber mehrere hundert Meter weiter weg verlegt, zu einer Kläranlage. Dagegen haben die Veranstalter geklagt. Sowohl das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen als auch das Oberverwaltungsgericht Münster haben die Entscheidung der Polizei jetzt bestätigt.
Wer hilft? Die Gerichte prüfen genau, ob die Polizei das Versammlungsrecht einschränken darf. Sie tun das nur, wenn es konkrete Hinweise auf Gefahren gibt. Hier gab es öffentliche Aufrufe, die Infrastruktur des Kraftwerks zu stören. Damit die Demo trotzdem sicher und friedlich ablaufen kann, haben die Richter den alternativen Startplatz für okay befunden. Die Polizei ist mit vielen Kräften vor Ort, um alle zu schützen.
Was kannst du tun? Wenn du dich für Klimaschutz interessierst, kannst du dich bei den Organisationen informieren, die zu der Demo aufrufen – zum Beispiel Fridays for Future oder Greenpeace. Die zeigen oft legale Wege, wie du dich beteiligen kannst. Wichtig ist: Achte bei jeder Versammlung darauf, dass sie angemeldet ist und friedlich bleibt. Wenn du unsicher bist, sprich mit deinen Eltern oder Lehrern darüber.
