In Mexiko-Stadt haben Lehrkräfte für mehr Geld und bessere Renten protestiert – die Polizei ging mit Tränengas gegen sie vor, nur zehn Tage vor dem Start der Fußball-WM.

Was ist passiert? In Mexiko-Stadt sind am Montag Lehrerinnen und Lehrer auf die Straße gegangen, weil sie mehr Lohn und bessere Renten wollen. Sie wollten auf den großen Platz in der Stadtmitte, den Zócalo. Dort wird gerade eine riesige Fan-Zone mit einem großen Bildschirm aufgebaut, auf dem man während der WM die Spiele schauen kann. Die Polizei hat den Platz mit Metallzäunen abgesperrt. Einige Demonstranten haben die Zäune durchbrochen. Daraufhin hat die Polizei Tränengas benutzt. Zwei Lehrkräfte wurden verletzt.

Wer hilft? Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum hat gesagt, dass die Regierung mit den Lehrergewerkschaften im Gespräch bleiben will. Sie hat aber auch erklärt, dass nicht alle Wünsche sofort erfüllt werden können, weil das Geld im Staatshaushalt fehlt. Die Gewerkschaften haben klar gemacht, dass sie weiter protestieren wollen, wenn sich nichts ändert – auch während der WM-Spiele. So suchen beide Seiten nach einer Lösung, auch wenn sie sich noch nicht einig sind.