In Köln haben rund 800 Einsatzkräfte geübt, was im Ernstfall bei einer Chemie- oder Strahlen-Gefahr passieren müsste.

Stell dir vor, in einer Fabrik in der Nähe eines Fußballstadions tritt ein gefährlicher Stoff aus und eine giftige Wolke zieht übers Gelände. Genau das haben Einsatzkräfte am 3. Juni 2026 in Köln-Müngersdorf geübt. Rund 800 Helferinnen und Helfer und etwa 400 Statisten – also Leute, die Verletzte oder Betroffene spielen – waren beim Rheinenergie-Stadion im Einsatz.

Bei der Übung "resConEx26" ging es um CBRN-Gefahren. Das ist eine Abkürzung für chemische, biologische, radiologische und nukleare Stoffe. Also Stoffe, die Menschen krank machen oder die Umwelt verschmutzen können. Die Einsatzkräfte haben zum Beispiel geübt, wie sie Kleidung ausziehen, Menschen abduschen und Fahrzeuge mit Wasser und Reinigungsmittel säubern. Das nennt man Dekontamination – ein Fachwort dafür, dass man Schadstoffe wieder loswird.