Eine große Klima-Demo am Samstag in Werne darf nicht direkt vor einem Gaskraftwerk losgehen, das hat ein Gericht entschieden.
Stell dir vor, du planst eine riesige Party fürs Klima, aber die Polizei sagt, der Treffpunkt ist zu nah an einem Ort, wo es Ärger geben könnte. Genau das ist in Werne passiert. Das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen hat entschieden, dass die Demo nicht am Werkstor des Kraftwerks starten darf. Der Grund: Es gab öffentliche Aufrufe, den Betrieb dort zu stören.
Die Demo ist aber nicht abgesagt. Sie findet trotzdem statt, nur der Startpunkt ändert sich. Organisiert wird sie von Gruppen wie Fridays for Future, Greenpeace und dem BUND. In der Nähe gibt es schon ein großes Camp mit bis zu 2.000 Leuten, darunter auch die bekannte Aktivistin Greta Thunberg. Sie alle sind gegen den Plan der Regierung, neue Gaskraftwerke zu bauen.
Gegen die Entscheidung des Gerichts kann noch Einspruch eingelegt werden. Das bedeutet, die Organisatoren können nochmal versuchen, den ursprünglichen Startpunkt zu erlauben. Es ist also noch nicht das letzte Wort gesprochen.
Warum ist das für dich wichtig?
Weil es zeigt, wie Regeln für Demonstrationen funktionieren und dass junge Leute wie du für ihre Zukunft auf die Straße gehen.
