In Eberswalde sind am Samstag etwa 1.000 Menschen für Vielfalt und Toleranz auf die Straße gegangen – eine kleine Gegendemo wurde von der Polizei auf Abstand gehalten.

Was ist passiert? Beim Christopher Street Day (kurz CSD) in Eberswalde haben viele Menschen unter dem Motto „Viele Farben – ein Wir“ für die Rechte von queeren Menschen demonstriert. Der Begriff queer bedeutet, dass Menschen sich nicht als heterosexuell verstehen oder sich nicht in die klassischen Rollenbilder von Mann und Frau einordnen. Zeitgleich hatte die Gruppierung „Deutsche Patrioten voran“ eine Gegendemo mit etwa 50 Teilnehmenden angemeldet. Die Polizei trennte die beiden Gruppen räumlich, sodass es nach Angaben der Polizei friedlich blieb.

Wer hilft? Die Polizei hat die Veranstaltung mit vielen Einsatzkräften begleitet, damit alle sicher demonstrieren können. Auch Politiker wie Brandenburgs SPD-Generalsekretär Kurt Fischer unterstützen den CSD und schreiben zum Beispiel: „Seid gemeinsam laut für Vielfalt, Akzeptanz und Solidarität.“ Viele Vereine und Initiativen in der Region stehen hinter der Demo und setzen damit ein Zeichen gegen Hass.