Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC ist zuversichtlich, dass es bis Ende 2026 einen Impfstoff gegen eine seltene Ebola-Variante geben wird.
In der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda breitet sich gerade eine seltene Form des Ebola-Virus aus. Sie heißt Bundibugyo-Variante. Gegen diese Variante gibt es bisher keinen zugelassenen Impfstoff und kein spezielles Medikament. Seit Mitte Mai wurden über 1.000 Verdachtsfälle gemeldet, mehr als 200 Menschen sind gestorben.
Die Africa CDC arbeitet mit Hochdruck an einem Impfstoff. Ihr Präsident Jean Kaseya hat versprochen, dass bis Ende 2026 ein Impfstoff und ein Medikament bereitstehen werden. Es gibt auch schon erste Impfstoff-Kandidaten, die getestet werden. Außerdem prüft die Behörde, ob ein bereits in Russland entwickelter Impfstoff gegen eine andere Ebola-Art vielleicht auch hier helfen könnte.
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