Im US-Bundesstaat Texas müssen Schülerinnen und Schüler künftig die Bibel im Unterricht lesen. Eine Bürgerrechtsorganisation klagt dagegen.

Was ist passiert? Die Bildungsbehörde in Texas hat die Bibel auf die Liste der Bücher gesetzt, die in der Schule gelesen werden müssen. Das bedeutet, dass du dort als Schülerin oder Schüler Texte aus der Bibel im Unterricht behandeln müsstest, egal welcher Religion du angehörst. Die Behörde sagt, die Bibel sei wichtig, um die Geschichte der USA zu verstehen.

Wer hilft? Eine Organisation namens Americans United for Separation of Church and State hat angekündigt, vor Gericht gegen diese Entscheidung zu klagen. Sie sagt, dass die Regierung von Texas niemals allen Menschen eine bestimmte Religion aufzwingen sollte. Das Gericht wird nun prüfen, ob die Pflichtlektüre mit der US-Verfassung vereinbar ist, die Staat und Kirche streng trennt.