Das höchste Gericht der USA hat entschieden, dass die Regierung von Donald Trump den Schutzstatus für Menschen aus Haiti und Syrien aufheben darf.
Was ist passiert? Das höchste Gericht der USA, der Supreme Court, hat am 25. Juni 2026 entschieden, dass die Regierung den Temporary Protected Status, kurz TPS, für Menschen aus Haiti und Syrien beenden darf. Das bedeutet: Rund 350.000 Menschen aus Haiti könnten abgeschoben werden. Außerdem könnte das Urteil Menschen aus elf weiteren Ländern treffen, zum Beispiel aus Venezuela oder dem Südsudan. Viele von ihnen leben seit Jahren in den USA, manche sind dort geboren oder zur Schule gegangen.
Wer hilft? In den USA gibt es Hilfsorganisationen und Anwältinnen, die Betroffene beraten und versuchen, andere Wege für einen Verbleib zu finden. Auch Kirchen und Nachbarschaftsgruppen unterstützen Familien, die Angst vor einer Abschiebung haben. Internationale Organisationen wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR beobachten die Lage und fordern, dass die Rechte der Schutzsuchenden gewahrt bleiben.
