Eine Richterin in Boston hat entschieden: Die US-Regierung darf nicht per Anordnung verlangen, dass Menschen bei der Wählerregistrierung einen Staatsbürgerschaftsnachweis zeigen müssen.
Du hast vielleicht mitbekommen, dass es in den USA Streit um Wahlregeln gibt. Donald Trump hat im Frühjahr 2025 eine Anordnung unterschrieben, die die Wählerregistrierung strenger machen sollte. Konkret sollten Menschen einen Nachweis vorzeigen müssen, dass sie US-Bürger sind, bevor sie sich überhaupt zur Wahl anmelden können. Dagegen haben mehrere Bundesstaaten geklagt. Jetzt hat eine Bundesrichterin in Boston diese Regel dauerhaft gestoppt.
Die Richterin hat das Verbot zuerst vorläufig ausgesprochen und jetzt endgültig bestätigt. Sie sagt: Die Verfassung gibt einem Präsidenten keine Sonderrechte, um Wahlen einfach so umzukrempeln. Außerdem zeigen Statistiken, dass Wahlbetrug in den USA extrem selten vorkommt und praktisch keine Rolle spielt. Deshalb sah das Gericht keinen Grund für die strenge Regel.
