Matthias Hundt, der oberste Digitalisierungs-Beauftragte von Berlin, hat seine Kündigung zurückgenommen, nachdem er erst vor zwei Tagen gehen wollte.
Stell dir vor, du kündigst deinen Job – und zwei Tage später sagst du: „Moment, ich bleibe doch.“ Genau das ist gerade in der Berliner Politik passiert. Matthias Hundt ist der Staatssekretär für Digitales, also der Chef für alle Computer- und Internet-Themen der Hauptstadt. Am Dienstag hatte er den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner gebeten, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden. Das ist so ähnlich wie eine Kündigung.
Doch jetzt die Wende: Sein Anwalt hat bestätigt, dass Hundt diese Bitte zurückzieht. Der Grund? Hundt ist sauer, weil jemand das Gerücht verbreitet hat, er wäre sowieso gefeuert worden. Außerdem sagt sein Anwalt, dass die Vorwürfe gegen ihn nicht stimmen. Es geht dabei um Firmen von Hundt, die pleite gegangen sind, und um eine Prüfung durch die Rentenversicherung.
