In Berlin sollen bald smarte Kameras getestet werden, die automatisch erkennen, wenn etwas Gefährliches passiert – zum Beispiel am Jüdischen Museum oder am Kottbusser Tor.
Was ist passiert? Die Berliner Polizei will eine neue Art von Videoüberwachung ausprobieren. Die Kameras filmen nicht einfach nur, sondern haben eine eingebaute KI, also künstliche Intelligenz. Diese KI erkennt ungewöhnliche Bewegungen – etwa wenn Menschen sich prügeln oder jemand eine Waffe trägt. Wichtig: Die Kameras speichern keine Gesichter, sondern sehen Menschen nur als einfache Strichfiguren. Sobald die KI etwas Verdächtiges bemerkt, schlägt sie Alarm beim Sicherheitspersonal, das dann die Polizei ruft.
Wer hilft mit? Innensenatorin Iris Spranger betont, dass alle Ängste und Bedenken ernst genommen werden und das Thema gründlich diskutiert werden muss. Ein flächendeckender Einsatz in der ganzen Stadt ist ausgeschlossen. Die Technik soll nur an wenigen Orten getestet werden, die besonders geschützt werden müssen. Gleichzeitig achten Datenschutz-Expertinnen und -Experten wie der Chaos Computer Club genau darauf, dass die Technik nicht zu viele Fehlalarme auslöst und unsere Freiheit nicht zu stark einschränkt.
