In Berlin haben 186 Menschen in schwierigen Lagen eine Aufenthaltserlaubnis bekommen und dürfen damit in Deutschland bleiben.
Stell dir vor, du lebst seit Jahren in einem Land, weißt aber nicht, ob du bleiben darfst. Genau so geht es vielen Menschen in Berlin, deren Asylantrag abgelehnt wurde, die aber aus humanitären Gründen nicht abgeschoben werden sollen. Für solche Fälle gibt es die sogenannte Härtefallkommission.
Die Kommission prüft jeden Fall einzeln. Innensenatorin Iris Spranger von der SPD hat am Ende über 217 solcher Fälle entschieden. In 186 davon durften die Betroffenen bleiben. Das sind 86 von 100 Anträgen, also fast alle. Spranger sagte dazu: „So konnten wir vielen Menschen in schwierigen Lebenslagen eine verlässliche Bleibeperspektive eröffnen".
Die meisten Menschen, die in diesem Verfahren waren, kommen aus der Türkei, Georgien, Aserbaidschan, Armenien, Moldau oder Serbien. Insgesamt hat die Kommission in diesem Zeitraum 367 Verfahren mit 656 Personen auf dem Tisch gehabt.
