Ein Bundesrichter in den USA hat entschieden, dass die Regierung Anträge von Menschen aus 39 Ländern nicht einfach auf Eis legen darf.

Was ist passiert? Die US-Einwanderungsbehörde USCIS hatte im Winter entschieden, keine Anträge mehr zu bearbeiten - also keine Green Cards, keine Arbeitserlaubnisse und keine Einbürgerungen - für Menschen aus 39 Ländern. Auch Asylanträge wurden komplett gestoppt, egal woher die Leute kamen. Ein Richter hat jetzt gesagt: Das ist nicht erlaubt. Die Leute, die einen Antrag gestellt haben, haben alles richtig gemacht: Papiere abgegeben und Gebühren bezahlt. Trotzdem mussten sie monatelang warten, ohne zu wissen, was mit ihrem Antrag passiert.

Wer hilft? In diesem Fall ist es das Gericht, das eingegriffen hat. Richter John J. McConnell hat sich die Sache angeschaut und gesagt, dass die Behörde die Leute nicht einfach wegen ihres Geburtslandes benachteiligen darf. Er hat klargestellt, dass es einen Unterschied gibt zwischen Sicherheitsfragen und Vorurteilen. Das ist ein Beispiel dafür, wie unabhängige Gerichte in den USA die Regierung kontrollieren können, wenn diese zu weit geht.