Viele Schweinebauern in Österreich machen gerade hohe Verluste und fordern Hilfe von der Politik.
In Österreich stehen viele Familienbetriebe mit Schweinehaltung unter Druck. Pro Tier verlieren die Bauern nach Angaben ihrer eigenen Vertretung derzeit rund 20 Euro. Auf die Woche gerechnet sind das insgesamt etwa 1,6 Millionen Euro, die den Betrieben fehlen. Schon seit dem letzten Jahr läuft die Branche nach eigener Aussage nicht mehr rund.
Helfen soll vor allem die Politik. Der zuständige Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig hat angekündigt, sich auf EU-Ebene für faire Wettbewerbsbedingungen einzusetzen. Außerdem wollen die Bauern neue Exportmärkte erschließen und Regeln, die nur in Österreich gelten, möglichst EU-weit vereinheitlichen.
Was kannst du tun? Interessiere dich dafür, woher dein Essen kommt. Wenn du im Supermarkt Schweinefleisch aus Österreich kaufst, unterstützt du Betriebe, die unter hohen Auflagen arbeiten. Du kannst auch mit Freunden oder in der Schule darüber reden, warum regionale Landwirtschaft mehr kostet und welche Folgen billige Importe für die heimischen Höfe haben.
