In Ägypten haben Forscher alte Gräber entdeckt, die fast 2000 Jahre lang unberührt waren.
Stell dir vor, du öffnest eine Kiste, die seit 2000 Jahren niemand mehr angefasst hat. Genau das ist Archäologen in Ägypten gelungen. An der Mittelmeerküste haben sie mehrere Gräber aus der griechisch-römischen Zeit freigelegt. Das ist eine Epoche, in der Griechen, Römer und Ägypter zusammenlebten.
Besonders beeindruckend ist ein riesiger Sarkophag aus Granit. Er ist ungefähr zweieinhalb Meter lang, also fast so groß wie ein kleines Auto. Sein Deckel war noch heile, obwohl das Grab schon seit fast 2000 Jahren zugeschlossen war. In solchen Gräbern fanden die Forscher Skelette, Tonkrüge, Amphoren und sogar 24 goldene Gegenstände, die den Toten in den Mund gelegt wurden.
Die Menschen damals glaubten nämlich an ein Leben nach dem Tod. Die Goldstücke sollten den Verstorbenen wohl auf diesem Weg helfen. Neben den Gräbern entdeckten die Archäologen auch etwa 200 Tonscherben mit alten Schriften in Griechisch und Koptisch sowie Bronze- und Goldmünzen, einige davon aus der Zeit von Kaiser Constantius II.
