In Andalusien hat die konservative Volkspartei (PP) eine Koalitionsregierung mit der rechtspopulistischen Partei Vox gestartet, weil sie alleine nicht genug Stimmen im Parlament hatte.
Bei einer Wahl in Andalusien hat die Partei PP 53 Sitze bekommen. Das waren zwei Sitze zu wenig, um alleine zu regieren. Die Partei Vox hat 15 Sitze bekommen. Deshalb haben sich die beiden Parteien zusammengetan, damit PP-Chef Juanma Moreno Regierungschef bleiben kann. Zusammen haben sie im zweiten Wahlgang 68 Stimmen bekommen.
Vox hat zur Bedingung gemacht, dass Menschen, die schon länger in Andalusien leben und dort arbeiten, Vorrang beim Zugang zu Sozialleistungen und Jobs bekommen sollen. Die PP hat zugestimmt, sagt aber, dass es dabei nicht um die Staatsbürgerschaft geht, sondern darum, wie lange jemand schon in einer Gemeinde wohnt. Fachleute sagen, dass diese Regel in der Praxis trotzdem eher Spaniern als Migranten nützt.
