Im WM-Achtelfinale trifft Österreich am Donnerstagabend auf Europameister Spanien – und darf sich als krasser Außenseiter eigentlich nur selbst schlagen.
Stell dir vor, dein Team hat das letzte Gruppenspiel fast verloren – und schafft in der letzten Minute noch den Ausgleich. Genau das ist Österreich passiert. Beim 3:3 gegen Algerien erzielte Sasa Kalajdzic in der 96. Minute das wichtige Tor. Ohne diesen Treffer wäre Österreich schon ausgeschieden. „Wir waren… wir waren halt raus für ein paar Minuten und – wir sind noch dabei", sagte Torschütze Michael Gregoritsch danach ziemlich gerührt im Fernsehen.
Das große Problem: Österreich hat bisher bei dieser WM nicht so gespielt, wie es kann. Sechs Gegentore in drei Spielen sind zu viele. Das sogenannte Pressing – also sofort den Gegner unter Druck setzen, sobald er den Ball hat – hat oft nicht funktioniert. Marcel Sabitzer, ein wichtiger Mittelfeldspieler, fand das „teilweise unseriös". Die Mannschaft weiß: Gegen Spanien muss sie deutlich besser werden.
