Die Gesundheitsverantwortlichen aller neun österreichischen Bundesländer haben sich auf eine gemeinsame Linie für die Zukunft des Gesundheitssystems geeinigt.
Stell dir vor, du bist krank und brauchst schnell einen Arzt oder ein teures Medikament. Damit das in ganz Österreich gut funktioniert, haben sich die Gesundheitsreferentinnen und -referenten aller neun Bundesländer getroffen. Sie waren in Grundlsee in der Steiermark und haben gemeinsam beraten, was sich ändern muss.
Die Chefin des Treffens war Cornelia Hagele aus Tirol. Sie hat gesagt: Unser Gesundheitssystem steht vor riesigen Aufgaben, weil die Menschen älter werden, es immer neue und teurere Medikamente gibt und zu wenig Personal da ist. Deshalb müssen alle zusammenarbeiten – Bund, Länder und die Krankenkasse.
Was wollen die Länder konkret? Sie wollen einen Topf, in den alle einzahlen, damit teure Behandlungen wie etwa Krebstherapien für alle bezahlbar bleiben. Die Spitäler sollen besser ausgestattet werden, und die telefonische Beratung unter 1450 soll rund um die Uhr erreichbar sein. Per App oder am Telefon soll man zuerst klären, ob man wirklich ins Spital muss oder ob ein normaler Arztbesuch reicht.
