Auf einem Parteitag in Thüringen hat Björn Höcke klargemacht, dass seine Partei Abstand zur CDU hält und selbst die Macht übernehmen will.

Was ist passiert? Die AfD in Thüringen hat sich am Freitag in dem kleinen Ort Pfiffelbach getroffen. Ihr Chef Björn Höcke hat dort eine Rede gehalten. Er sagte, dass seine Partei nichts mehr mit der CDU zu tun haben will. Die CDU sei schuld daran, dass es in Deutschland gerade nicht gut läuft. Höcke will, dass die AfD bei Wahlen stärkste Partei wird – und zwar so stark, dass sie allein regieren kann.

Wer hilft, das einzuordnen? Der Verfassungsschutz in Thüringen beobachtet die AfD. Das ist eine Behörde, die darauf achtet, ob Gruppen oder Parteien gegen die Grundregeln unserer Demokratie verstoßen. Sie hat die Thüringer AfD als 'gesichert rechtsextremistisch' eingestuft. Das bedeutet, dass Fachleute dort Hinweise sehen, die gegen unsere Verfassung gerichtet sind. Diese Einordnung hilft allen, die Aussagen der Partei kritisch zu prüfen.