Der Chef der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland, Jean-Pascal Hohm, will in den Vorstand seiner Mutterpartei einziehen – und bekommt dafür Unterstützung von der Parteispitze.
Stell dir vor, du bist 29, sitzt schon im Landtag von Brandenburg – und dann bewirbst du dich auch noch für den Vorstand deiner Bundespartei. Genau das macht gerade Jean-Pascal Hohm. Er ist der Chef der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland, kurz GD, und will auf dem großen AfD-Parteitag Anfang Juli in Erfurt in den Bundesvorstand der AfD einziehen. Auf dem Parteitag wird alle zwei Jahre die Parteispitze neu gewählt; die aktuellen Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla treten wieder als Doppelspitze an.
Hohm sagt, die junge Generation habe eigene Erfahrungen und neue Ideen, die im Vorstand wichtig seien. Aus der Parteizentrale kommt Rückenwind: Daniel Tapp, Sprecher von Alice Weidel, meint, wenn man die Jugendorganisation eng an die AfD binden wolle, müsse sie auch im Vorstand vertreten sein. Auch die AfD in Thüringen unter Björn Höcke findet: Ohne Jugend im Vorstand verknöchert die Partei.
