An der französischen Atlantikküste sind am Pfingstsonntag zwei Menschen in starken Strömungen ertrunken, weil viele das warme Wetter zum Baden nutzten.

Stell dir vor, du liegst am Strand, die Sonne brennt, und du willst dich nur kurz im Meer abkühlen – genau das dachten viele an der Atlantikküste in Frankreich am Pfingstwochenende. Aber unter der Wasseroberfläche waren tückische Strömungen, die selbst gute Schwimmer ins Meer ziehen können. Am Sonntag ist eine 56-jährige Deutsche bei Lège-Cap-Ferret in so eine Strömung geraten und gestorben, und ein etwa 60-jähriger Mann bei Lacanau ebenfalls.

Die Behörden in Frankreich hatten schon vorher gewarnt: Es gibt starke Strömungen, sei vorsichtig! Sie forderten alle Badegäste zu "maximaler Wachsamkeit" auf. Seit Freitag haben Rettungsteams 31 Menschen aus dem Wasser geholt, die von der Strömung mitgerissen wurden – viele davon in letzter Minute.