Südlich von Paris hat seit Sonntag ein großer Waldbrand gewütet, der inzwischen eingedämmt ist; sechs Verdächtige wurden festgenommen, darunter ein Mitglied der freiwilligen Feuerwehr.
Was ist passiert? Im Wald von Fontainebleau, etwa 60 Kilometer südlich von Paris, ist am Sonntag ein riesiges Feuer ausgebrochen. Mehr als 2.000 Hektar Wald sind verbrannt, und rund 1.000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Die Flammen haben sich an mehreren Stellen gleichzeitig ausgebreitet, und der Wind hat sie immer wieder angefacht.
Wer hilft? Etwa 800 Feuerwehrleute kämpfen Tag und Nacht gegen die Flammen, unterstützt von drei Canadair-Löschflugzeugen, die Wasser aus der Seine schöpfen. Die Behörden haben sechs Verdächtige festgenommen, darunter einen etwa 19-jährigen freiwilligen Feuerwehrmann, der zugegeben hat, mit einem Feuerzeug und Benzin Reisig angezündet zu haben; ein weiterer Mann gab an, versehentlich durch eine weggeworfene Zigarette ein Feuer ausgelöst zu haben.
