Im Wald von Fontainebleau südlich von Paris hat ein großes Feuer mehr als 1.300 Hektar Wald zerstört; die Polizei hat zwei Verdächtige festgenommen.

Was ist passiert? Am Sonntag ist im Wald von Fontainebleau, der direkt südlich von Paris liegt, ein riesiger Waldbrand ausgebrochen. Mehr als 1.300 Hektar Wald sind verbrannt – das ist eine riesige Fläche. Rund 1.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. 600 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen, auch Löschflugzeuge waren im Einsatz. Es ist einer der schlimmsten Waldbrände im Großraum Paris seit Langem.

Wer hilft? Die Feuerwehrleute haben tagelang gegen das Feuer gekämpft. Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez hat am späten Montagabend mitgeteilt, dass die Polizei zwei Verdächtige festgenommen hat. Sie werden verdächtigt, das Feuer vorsätzlich oder fahrlässig gelegt zu haben. Die Behörden ermitteln jetzt, was genau passiert ist. In ganz Frankreich wurden laut Behörden 59 Personen wegen ähnlicher Verdachtsfälle – zum Beispiel achtlos weggeworfene Zigarettenkippen – in Gewahrsam genommen.

Was kannst du tun? In heißen Sommern ist die Waldbrandgefahr sehr hoch. Wirf nie Zigarettenkippen oder Glasflaschen in den Wald oder ins Gras, denn sie können leicht ein Feuer auslösen. Halte dich an Absperrungen, wenn der Wald wegen Brandgefahr geschlossen ist, und informiere dich über offizielle Warnungen. Wenn du im Wald rauchst oder grillst, achte darauf, alles vollständig zu löschen – dein Verhalten schützt die Natur und andere Menschen.