Alexander Zverev hat bei Wimbledon das Halbfinale erreicht und trifft dort auf den jungen Briten Arthur Fery, der mit einer Wildcard für eine riesige Überraschung sorgte.

Stell dir vor, du bekommst eine Art Freikarte für ein großes Turnier und schaffst es plötzlich bis ins Halbfinale. Genau das ist Arthur Fery passiert. Der 23 Jahre alte Brite stand vor Wimbledon nur auf Platz 114 der Weltrangliste und durfte dank einer Wildcard überhaupt mitspielen. Im Viertelfinale besiegte er den Italiener Flavio Cobolli klar mit 6:4, 7:6 und 6:0. Auf dem Centre Court feierten ihn die heimischen Fans, sogar Königin Camilla schaute zu. Für Fery war das ein echter Traum: "Es ist ein Traum, der wahr wird, endlich gut in Wimbledon zu spielen", sagte er nach dem Match.

Im anderen Viertelfinale machte es Alexander Zverev spannend. Der 29-jährige Hamburger hatte im Mai schon die French Open in Paris gewonnen. Nun wollte er auch in Wimbledon weit kommen, was ihm bisher noch nie gelungen war. Gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz spielte Zverev stark und konzentriert. Bei über 30 Grad Celsius ließ er seinem Gegner kaum eine Chance und gewann deutlich mit 6:4, 6:4 und 6:2. "Ich bin extrem glücklich, hier in Wimbledon im Halbfinale zu stehen", freute sich Zverev nach dem Sieg.