Das Achtelfinale von Tennisprofi Alexander Zverev wurde am späten Abend wegen der Wimbledon-Sperrstunde unterbrochen und geht am Dienstag weiter.
Alexander Zverev hatte beim Stand von 6:4, 7:5, 3:3 gegen den Tschechen Jiri Lehecka die Nase vorn, als die Uhr kurz vor 23 Uhr Ortszeit das Match stoppte. Schuld war die Wimbledon-Sperrstunde. Damit Zverev überhaupt so spät spielen konnte, mussten die zwei Partien vor ihm auf dem Centre Court erst zu Ende gehen. Vor allem das Fünf-Satz-Drama von Lokalmatador Artur Fery gegen Grigor Dimitrov dauerte sehr lang.
Der Grund für die Sperrstunde ist einfach: Die Nachbarn rund um die Anlage sollen nachts ihre Ruhe haben. Außerdem sollen die Zuschauer mit Bussen und Zügen nach Hause kommen können. Anders als bei den anderen drei Grand-Slam-Turnieren wird in Wimbledon deshalb nicht bis in den Morgen gespielt. Am Dienstagnachmittag geht es ab 14:30 Uhr Ortszeit weiter, direkt nach dem Frauen-Viertelfinale zwischen Jessica Pegula und Coco Gauff.
Wenn Zverev sein Match am Dienstag gewinnt, wartet im Viertelfinale wahrscheinlich Taylor Fritz aus den USA. Die beiden kennen sich gut – Fritz hat die letzten sieben direkten Duelle gegen Zverev gewonnen, unter anderem 2024 im Achtelfinale von Wimbledon. Zverev hat in Wimbledon bei seinen bisherigen neun Teilnahmen allerdings noch nie das Viertelfinale erreicht und nie einen Top-20-Spieler auf Rasen geschlagen. Ein Sieg wäre also eine echte Premiere.
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