Das Achtelfinale von Tennisprofi Alexander Zverev bei Wimbledon wurde wegen einer festen Sperrstunde auf dem Centre Court unterbrochen.

Alexander Zverev spielte am späten Abend sein Achtelfinale gegen den Tschechen Jiri Lehecka. Zverev lag nach zwei gewonnenen Sätzen mit 6:4 und 7:5 vorne, im dritten Satz stand es 3:3, als die Uhr kurz vor 23 Uhr Ortszeit tickte. In Wimbledon gilt eine strenge Regel: Ab 23 Uhr darf auf dem Platz nicht mehr gespielt werden. Das Match wird daher am Dienstag fortgesetzt.

Auch andere Grand-Slam-Turniere haben Regeln, aber Wimbledon ist besonders: Hier wird nicht bis tief in die Nacht gespielt. Die Sperrstunde schützt die Anwohner vor Lärm und sorgt dafür, dass die Zuschauer mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause kommen können.

Für Zverev lief es bisher stark. Er wehrte in jedem Satz Breakbälle ab und spielte konzentriert. Sein Bruder Mischa Zverev glaubt fest daran, dass Alexander in diesem Jahr zum ersten Mal in Wimbledon das Viertelfinale erreicht. „Er weiß, es ist nur eine Frage der Zeit“, sagte Mischa. Bei einem Sieg wartet im Viertelfinale der US-Amerikaner Taylor Fritz auf Zverev.