Der österreichische Lichtkonzern Zumtobel aus Vorarlberg hat weniger Umsatz gemacht und schlägt deshalb den Aktionären vor, die Dividende ausfallen zu lassen.
Du hast vielleicht schon einmal eine Lampe oder Lichttechnik von Zumtobel gesehen – das Unternehmen kommt aus Dornbirn in Vorarlberg (Österreich) und stellt Leuchten für Büros, Geschäfte und private Haushalte her. Im Wirtschaftsjahr 2025/26 lief es für den Konzern jedoch schlecht: Die Einnahmen sanken um 5,2 Prozent auf rund 1,04 Milliarden Euro. Der Gewinn schrumpfte deutlich.
Das bedeutet, dass weniger Bestellungen hereinkamen und der Konzern auch weniger verdient hat. Die Firmenleitung erklärte, das Ergebnis sei ein „massiver Ergebniseinbruch“. Sie passte deshalb ihre Prognose für das laufende Jahr an und erwartet jetzt nur noch eine Gewinnmarge zwischen 3 und 5 Prozent.
Gleichzeitig will der Vorstand den Aktionären vorschlagen, auf die Dividende zu verzichten – also auf eine Gewinnausschüttung, die Aktionäre normalerweise pro Aktie bekommen. Das Geld soll im Unternehmen bleiben, um Investitionen zu finanzieren.
