Viele Betriebe in Österreich haben im Frühjahr 2026 kaum neue Aufträge bekommen, und für den Sommer blicken die meisten eher pessimistisch nach vorn.
Stell dir vor, du hast einen kleinen Friseurladen oder eine Tischlerei. Im Frühjahr 2026 sind kaum neue Aufträge reingekommen. Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat sich die Zahlen angeschaut: Der Auftragsbestand im Gewerbe und Handwerk ist im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht gesunken, und zwar um 0,2 Prozent. Das klingt erstmal wenig, bedeutet aber: Es geht seit Monaten praktisch nicht bergauf. Die Expertin Christina Enichlmair von KMU Forschung Austria sagt: „Besonders in den konsumnahen Branchen spüren wir die Kaufkraftzurückhaltung der Haushalte, während im Baubereich nach wie vor die notwendige Investitionsdynamik fehlt“ – mit anderen Worten, die Leute geben gerade weniger Geld aus, und auf dem Bau wird weniger gebaut.
