Der Online-Modehändler Zalando will in Berlin offenbar rund 200 Stellen streichen – mit Verträgen, bei denen beide Seiten freiwillig zustimmen.
Was ist passiert? Die Zeitung „Handelsblatt“ berichtet, dass Zalando an seinem Hauptsitz in Berlin etwa 200 Stellen abbaut. Das Unternehmen spricht von „einvernehmlichen Aufhebungsverträgen“. Das heißt: Arbeitnehmer und Zalando beenden den Arbeitsvertrag gemeinsam – niemand wird einfach so rausgeworfen. Trotzdem verlieren die Beschäftigten ihren Job, wenn sie unterschreiben. Schon im letzten Jahr hatte Zalando in Berlin rund 450 Stellen gestrichen, vor allem im Kundenservice.
Wer hilft? Die Beschäftigten sind in solchen Fällen nicht allein. Der Betriebsrat vertritt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber dem Unternehmen und kann über Sozialpläne verhandeln, also Abfindungen und andere Hilfen. Gewerkschaften wie ver.di beraten Beschäftigte rechtlich und können bei den Verhandlungen unterstützen. Auch die Bundesagentur für Arbeit hilft bei der Suche nach einem neuen Job, zum Beispiel mit Weiterbildungen oder Arbeitslosengeld.
