Eine neue Studie zeigt, dass Störe an der Donau in großem Stil illegal gefangen und gehandelt werden - und zeigt Wege, wie man helfen kann.

Was ist passiert? Die Umweltorganisation WWF hat zehn Jahre lang Daten gesammelt. Dabei hat sie über 500 Fälle von Wilderei und illegalem Handel entdeckt. Behörden haben rund sechseinhalb Tonnen Störfleisch und über 263 Kilogramm Kaviar sichergestellt. In einem Fall waren es allein 40 Kilogramm Kaviar im Wert von 46.500 Euro. Störe sind eine der ältesten Fischarten der Welt. An der Unteren Donau leben heute noch vier verschiedene Arten.

Wer hilft? Der WWF und die Behörden in den Donau-Ländern gehen gegen Wilderer vor. In Bulgarien wurden zum Beispiel 1.250 verbotene Hakenleinen mit 45 Kilometern Länge und 54.000 Haken gefunden. WWF-Expertin Jutta Jahrl sagt, die Funde seien nur die Spitze des Eisbergs. WWF fordert strengere Gesetze, mehr Kontrollen und eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Ländern, um Störe besser zu schützen.