Der Wolfgangsee hat in drei Wochen 30 Zentimeter Wasser verloren – und die Lage könnte sich weiter verschärfen.

Was passiert? Der Wolfgangsee im Salzburger Land liegt aktuell etwa 30 Zentimeter unter seinem normalen Wasserstand. Innerhalb von nur drei Wochen hat er rund 30 Zentimeter Pegel verloren. Auch der Wiestalstausee, der Strom für die Region erzeugt, ist betroffen: Dort fehlen rund drei Meter Wasser zum Zielwert, und es fließt nur etwa halb so viel Wasser nach wie sonst. Wetterprognosen sagen für die kommenden Tage kaum Regen voraus, und der letzte Regen wurde fast vollständig von Pflanzen aufgesaugt.

Wer hilft? Die Salzburg AG, ein Energieversorger in der Region, beobachtet die Lage genau und warnt, dass bis Ende Juli deutlich mehr Regen nötig ist, damit genug Wasser für die Stromerzeugung da ist. Die Wolfgangsee-Schifffahrt prüft, welche Anlegestellen noch angefahren werden können, und kontrolliert, ob ihre Schiffe genug Wassertiefe haben. Der Hydrografische Dienst misst die Pegel und liefert die Daten, auf denen alle Entscheidungen basieren.