Der Sentix-Stimmungsindex für den Euroraum ist im Juli zum dritten Mal hintereinander gestiegen und liegt jetzt bei minus 3,1 Punkten.

Was bedeutet das? Der Sentix-Index misst, wie Profi-Investoren die Wirtschaft in der Eurozone einschätzen. Liegt der Wert unter null, sind die meisten eher skeptisch. Im Juli hat sich die Stimmung deutlich aufgehellt: von einem deutlich negativen Wert auf minus 3,1 Punkte. Damit rückt die Stimmung nahe an die Nulllinie heran, ab der es als neutral gilt.

Vor allem Deutschland sorgt für den Schub: Für die deutsche Wirtschaft kletterte der Indikator von minus 28,5 auf minus 19,4 Punkte. Das Analyse-Institut Sentix schreibt, dass die Aufhellung der deutschen Konjunktur den Euroraum mitzieht. Auch neue politische Maßnahmen scheinen Investoren zu überzeugen.

Warum war die Stimmung vorher schlecht? Anfang des Jahres belasteten der Iran-Krieg und stark gestiegene Ölpreise die Aussichten. Seit Mai bessert sich die Laune Monat für Monat. Fachleute werten den Juli-Wert als Zeichen dafür, dass die schlimmsten Sorgen etwas kleiner werden.