Im Juni ist ein wichtiges Stimmungsbarometer für die US-Dienstleister leicht gesunken, liegt aber weiter klar im Wachstumsbereich.

Stell dir vor, du fragst jeden Monat ein paar Hundert Firmen in den USA, wie es ihnen geht – genau das macht das ISM. Im Juni sagten die Dienstleister: läuft, aber einen Tick weniger schwungvoll als im Mai. Der Wert sank um 0,5 Punkte auf 54,0. Alles über 50 bedeutet: Es wächst. Also kein Grund zur Panik.

Eine interessante Einzel-Note: Der Teilwert für Jobs ist sogar gestiegen und liegt wieder über der Wachstumsschwelle. Das bedeutet, dass die Dienstleistungsunternehmen in den USA wieder mehr Leute einstellen oder zumindest weniger Personal abbauen. Für dich heißt das: Auf dem US-Arbeitsmarkt tut sich was.

Weniger rosig sahen die neuen Aufträge aus – hier ging es leicht nach unten. Das ist kein Drama, aber ein Signal: Vielleicht geben die Kunden demnächst etwas weniger Geld aus. Analyst Ralf Umlauf von der Helaba sagt aber selbst, dass es keinen Anlass für größere Konjunktursorgen gibt, weil der Index weiter klar im Wachstumsbereich liege.