Die Wiener Rettungsorganisationen wollen von der Österreichischen Gesundheitskasse mehr Geld, weil Sprit und Material viel teurer geworden sind.

Was ist passiert? Das Rote Kreuz, der Samariterbund und die Johanniter-Unfall-Hilfe in Wien haben sich gemeinsam an die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) gewandt. Die Kasse will die Tarife, also das Geld pro Einsatz, nur um 1,5 Prozent erhöhen. Die Rettungsorganisationen sagen: Das reicht bei Weitem nicht, weil Sprit, Medikamente und Geräte in den letzten Jahren viel teurer geworden sind. Wenn die Kasse nicht mehr zahlt, könnte die gewohnte Qualität der Hilfe in Wien sinken.

Wer hilft? Die drei großen Rettungsorganisationen sprechen jetzt öffentlich mit einer Stimme und fordern die ÖGK auf, die Verhandlungen rasch fortzusetzen. Auch die Stadt Wien hat ein Interesse daran, dass die Rettungsdienste gut funktionieren, weil sie für den Rettungsdienst mitverantwortlich ist. Politikerinnen und Politiker beobachten die Gespräche genau.