Das Filmmuseum in Wien bringt im September und Oktober alte chinesische Filme auf die große Leinwand – manche davon sind fast 100 Jahre alt.
Das Programm heißt „Chinesisches Kino Beleuchtet" und zeigt Filme aus den Jahren 1922 bis 1964. Damit meint das Museum die Zeit, bevor sich das chinesische Kino stark verändert hat. Ein berühmter Film in der Reihe ist „Spring in a Small Town" aus dem Jahr 1948. Er erzählt eine ruhige, poetische Liebesgeschichte in einer kleinen Stadt.
Auch ganz frühe Filme sind dabei: die Komödie „Labourer's Love" von 1922 und „The Cave of the Silken Web" von 1927. Beide gelten als wichtige erste Werke des chinesischen Films.
Neben der China-Reihe gibt es im Herbst noch mehr zu sehen. Die US-Künstlerin Peggy Ahwesh zeigt experimentelle Filme, die mit ungewöhnlichen Bildern arbeiten. Außerdem gibt es eine Reihe zu dem Hollywood-Regisseur Michael Mann, unter anderem mit seinen Thrillern „Heat" und „Collateral".
