Das Filmfest München hat nach zehn Tagen mit vielen Stars, großer Hitze und rund 95.000 Besucherinnen und Besuchern geendet.

Zehn Tage lang zeigte das Filmfest München 130 Filme aus 56 Ländern. Bei Temperaturen, die vielen Besucherinnen und Besuchern alles abverlangten, lockte das Programm trotzdem rund 95.000 Menschen in die Kinos – etwa 4.000 mehr als im Jahr zuvor. Eröffnet wurde das Festival mit dem Historienfilm "Vaterland".

Ein besonderer Moment war die Preisverleihung an den US-Schauspieler David Duchovny. Er ist vor allem durch die Serien "Akte X" und "Californication" bekannt. In seiner Rede hielt er ein Plädoyer dafür, dass Verlieren und Scheitern dazugehören. Mit Blick auf die USA sagte er: "Aber was soll das eigentlich mit diesem ganzen Gewinnen? Lasst uns doch mal verlieren." Das wurde als Antwort auf den US-Präsidenten Donald Trump verstanden.