Im Belvedere 21 kannst du gerade eine Ausstellung sehen, die zeigt, was die Chefin des Museums in zehn Jahren neu dazugekauft oder geschenkt bekommen hat.

Stella Rollig ist die Chefin des Belvedere, eines der bekanntesten Kunstmuseen in Wien. Bald geht sie in Pension und übergibt im Jänner 2027 ihren Job an Nina Zimmer. Deshalb hat sie mit ihrer Chefkuratorin Luisa Ziaja die Ausstellung "Stellprobe" gemacht. Der Name kommt aus dem Theater und bedeutet so viel wie "Generalprobe".

Du siehst ungefähr 160 Werke aus den letzten 500 Jahren. Das älteste Bild ist ungefähr 500 Jahre alt, das jüngste stammt aus dem Jahr 2024. Insgesamt sind in Rolligs Amtszeit rund 2.500 Werke neu ins Museum gekommen – durch Ankauf oder als Geschenk. Das Museum bekommt jedes Jahr rund eine Million Euro, um Kunst zu kaufen.