Das Belvedere in Wien hat ein digitales Verzeichnis aller 24 Gustav-Klimt-Werke aus seiner Sammlung ins Internet gestellt.

Wenn du Kunst magst, hast du jetzt einen neuen Grund, online stöbern zu gehen: Das Belvedere hat ein digitales Verzeichnis seiner 24 Klimt-Werke veröffentlicht. Du kannst dir also von zu Hause aus anschauen, welche Gemälde, Zeichnungen und Skizzen vom berühmten Wiener Künstler im Museum liegen. Auch das berühmte Werk "Der Kuss", das viele aus dem Oberen Belvedere kennen, ist dabei.

Das Verzeichnis zeigt nicht nur Bilder, sondern auch Hintergrundwissen: Wann wurde welches Werk zum ersten Mal ausgestellt? Wurde es jemals restauriert? Und woher stammt es eigentlich? Solche Informationen nennt man in der Kunstwissenschaft Provenienz, also die Herkunftsgeschichte. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man klären will, ob ein Bild in der Zeit des Nationalsozialismus unrechtmäßig den Besitzer gewechselt hat.

Das Projekt läuft schon seit 2022. Ein Team aus Kunstexpertinnen, Restauratoren und Digitalprofis hat die Werke über mehrere Jahre genau untersucht. Generaldirektorin Stella Rollig sagt, das Belvedere wolle Kunstgeschichte, Restaurierung, Herkunftsforschung und digitale Vermittlung in einer Plattform bündeln.

Du kannst das Verzeichnis kostenlos auf der Website des Belvedere durchstöbern. Das ist praktisch, wenn du dich für Kunst interessierst, in der Schule ein Referat vorbereitest oder einfach neugierig bist, was in einem der wichtigsten Museen Österreichs hängt.