In Wien können laut einer neuen Statistik viele Flüchtlingsfamilien nicht ohne staatliche Unterstützung leben – darüber wird jetzt politisch heftig gestritten.
Was ist passiert? Statistik Austria hat gezählt: Drei von vier Flüchtlingshaushalten in Wien bekommen Geld vom Staat, weil sie ihren Alltag – Wohnung, Essen, Strom – nicht allein bezahlen können. Insgesamt hat Wien im Jahr 2025 laut FPÖ-Politiker Dominik Nepp fast eine Milliarde Euro für Asylwerber und subsidiär Schutzberechtigte ausgegeben. Die Wiener Volkspartei sagt: Dieses System funktioniert so nicht weiter.
Wer hilft oder handelt? Die Wiener Volkspartei mit ÖVP-Landeschef Markus Figl fordert jetzt eine große Reform: Die Mindestsicherung soll neu aufgebaut werden, wer nicht arbeiten will, soll strengere Konsequenzen spüren, und die Kinderbeihilfe soll wie in anderen Bundesländern gestaffelt werden. Figl sagt, nach einer ersten Reform sei die Arbeitslosigkeit unter subsidiär Schutzberechtigten schon gesunken – das zeige, dass mehr Beschäftigung möglich sei, wenn die Anreize stimmen.
