Die österreichische Regierung hat ein neues Sparpaket rund um das AMS beschlossen – mit Änderungen bei Pension, Altersteilzeit und Arbeitslosenversicherung.

Das Doppelbudget für 2027 und 2028 wurde diese Woche im Nationalrat behandelt. SPÖ-Chefverhandler Josef Muchitsch erklärt die wichtigsten Punkte: Ab 2027 sollen rund zehn Millionen Euro an Unternehmensförderungen im AMS-Budget gestrichen werden. Gleichzeitig bleibt das AMS-Budget laut Arbeitsministerium stabil. Wer über 63 ist und noch arbeitet, muss künftig bis zur Pension Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zahlen – das waren 2,95 Prozent. Die Übergangsfristen von bis zu sechs Jahren sollen das abfedern. Auch die Altersteilzeit wird gedeckelt: höchstens 5.200 Euro im Monat, und die Ersatzrate bleibt bei 80 Prozent statt der geplanten 90 Prozent. Kleinverdiener trifft eine weitere Änderung: Die Ausnahme von der vollen Arbeitslosenversicherung für Bruttoverdienste bis 2.630 Euro fällt weg.