In Wien startet im September die „Astoria Artshow" – als Vorgeschmack auf eine große Kunstmesse, die ab 2027 jedes Jahr stattfinden soll.
Stell dir vor, du gehst in eine riesige alte Garage aus dem Jahr 1923 – und drinnen hängen überall Kunstwerke. Genau das passiert im September in Wien. In der Astoria Garage in Wien-Josefstadt zeigen rund 70 Galerien aus Österreich und anderen Ländern ihre Kunst. Die Schau heißt „Astoria Artshow" und läuft vom 11. September an, parallel zum Galerienfestival „Curated by".
Hinter dem Projekt steht der Verein „Vienna Art United" (VAU). Ihn haben 35 Wiener Galerien gemeinsam gegründet. Ihr Chef Markus Peichl sagt, dass Wien eine eigene, unabhängige Kunstmesse braucht. Die Stadt Wien unterstützt das Vorhaben mit Förderungen. Auch junge Künstlerinnen und Künstler bekommen eine Bühne – in einem Bereich namens „Zone 1".
Die „Astoria Artshow" ist aber nur der Anfang. Ab 2027 soll daraus jedes Jahr die „Astoria Artfair" werden, eine richtige Kunstmesse mit internationalem Anspruch. Damit bekommt Wien nach dem Ende der Viennacontemporary wieder einen festen Platz im Kunstkalender.
