Der Bildungspolitiker Christoph Wiederkehr will eine bundesweit einheitliche Regelung für hitzefrei an Schulen vorschlagen.

Stell dir vor, du sitzt im Klassenzimmer und es hat 32 Grad - drinnen. Genau darum geht es bei "hitzefrei". In Österreich gibt es bisher keine einheitliche Regel, ab wann Schülerinnen und Schüler früher nach Hause gehen dürfen. Wiederkehr will das jetzt ändern.

Er sagt: "Temperaturgrenzen seien etwa in anderen Staaten unterschiedlich geregelt - etwa nach Raumtemperatur, Frühtemperatur oder Prognosen." Andere Länder machen das also schon - mit unterschiedlichen Ideen. Österreich soll sich etwas davon abschauen.

Dabei soll jede Schule selbst mitentscheiden können, wie sie hitzefrei umsetzt. Das nennt man schulautonome Lösung. Wiederkehr meint dazu: "In Sachen 'hitzefrei' werde es unterschiedliche Ausgestaltungen brauchen, jeweils mit schulautonomen Möglichkeiten."