Die Nordbrücke in Bonn wurde komplett gesperrt, weil Experten schwere Schäden gefunden haben – jetzt sucht die Politik nach schnellen Lösungen.
Stell dir vor, eine der wichtigsten Brücken in deiner Stadt geht von jetzt auf gleich für alle zu – keine Autos, keine Busse, keine Fahrräder, keine Fußgänger. Genau das ist am Mittwoch in Bonn passiert. An der Nordbrücke, über die sonst rund 100.000 Fahrzeuge pro Tag rollen, haben Fachleute neue Risse und Schäden am Stahl und Beton entdeckt. Damit kein Unfall passiert, hat die Autobahn GmbH die Brücke sofort komplett dichtgemacht. Schon vorher durften schwere Lastwagen nicht mehr rüber.
Am Freitag kam Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder persönlich vorbei, um sich die Schäden anzuschauen. Bei einer Pressekonferenz sagte er, die Sperrung habe „dramatische Auswirkungen auf die Stadt Bonn und die gesamte Region“. Gleichzeitig versprach er: Der Bund werde alles tun, damit die Brücke schnell wieder nutzbar wird – und die Region müsse sich keine Sorgen ums Geld machen.
