Eine der wichtigsten Straßen in Bonn ist seit dem 3. Juni 2026 komplett gesperrt, weil die Brücke kaputt ist. Was du jetzt wissen solltest.
Was ist passiert? Die Nordbrücke in Bonn – die Friedrich-Ebert-Brücke – ist seit dem 3. Juni 2026 komplett dicht. Auf der Brücke wurden Risse im Beton und rostiger Stahl im Inneren gefunden. Die Autobahn GmbH, die für Autobahnen in Deutschland zuständig ist, hat daraufhin sofort die Sperrung angeordnet. Das gilt nicht nur für Autos und Lastwagen, sondern auch für Fußgänger und Radfahrer. Täglich fuhren vorher rund 120.000 Fahrzeuge über die Brücke – das ist eine Menge. Die Brücke wurde 1967 gebaut und ist Teil der Autobahn 565, einer der wichtigsten Ost-West-Verbindungen in der Region.
Wer kümmert sich darum? Viele Stellen arbeiten gerade daran, das Problem in den Griff zu bekommen. Die Autobahn GmbH lässt die Brücke von mehreren Fachleuten untersuchen und will innerhalb von zwei Wochen eine genaue Übersicht über den Zustand haben. Bundesverkehrsminister Daniel Schnielder hat angekündigt, sich die Sache am 5. Juni 2026 selbst vor Ort anzuschauen. Der Bonner Oberbürgermeister Guido Déus hat einen Krisenstab, die „Task Force Nordbrücke“, einberufen. Der ADAC und die IHK Bonn/Rhein-Sieg weisen lautstark auf die Folgen hin und fordern, dass das Thema ganz oben auf die politische Agenda kommt. Es gibt also viele Menschen und Institutionen, die Druck machen und Lösungen suchen.
