Das Bundeskartellamt hat drei Reifen-Firmen und eine Person mit einem Bußgeld von insgesamt 11,9 Millionen Euro bestraft, weil sie sich offenbar über Reifenpreise abgesprochen haben.
Stell dir vor, du kaufst einen neuen Autoreifen. Normalerweise entscheidet jede Werkstatt selbst, was sie dafür nimmt. Genau diese Freiheit wollten drei Firmen offenbar einschränken. Das Bundeskartellamt – die Behörde, die in Deutschland den Wettbewerb schützt – hat deshalb Bußgelder in Höhe von insgesamt 11,9 Millionen Euro verhängt.
Die Strafe geht an die Maxxis International GmbH aus Dägeling in Schleswig-Holstein, an die Best4Tires Berlin GmbH und an die Reifen Müller GmbH & Co. KG aus Hammelburg in Unterfranken. Außerdem muss eine Person aus diesen Firmen mitbezahlen. Maxxis ist die einzige Importeurin für Reifen der Marken Maxxis und CST in Deutschland; B4T Berlin und Reifen Müller verkaufen die Reifen an Werkstätten und Händler weiter.
