Die Hochschule für Bildende Künste in Dresden macht sich Sorgen um ihr Geld – und damit um die Ausbildung der Studierenden.
Die Hochschule für Bildende Künste, kurz HfBK, in Dresden hat laut gesagt: Wir haben ein ernstes Geldproblem. Obwohl das Land Sachsen eine Grundfinanzierung zugesagt hat, reicht das Geld nicht für alle laufenden Kosten. Schon ab 2029 kann die Hochschule die fehlenden Beträge nicht mehr aus ihren eigenen Rücklagen bezahlen. Der Wirtschaftsplan sieht für 2027 und 2028 sogar jeweils einen Verlust von einer halben Million Euro vor.
Rektor Oliver Kossack hat im Interview mit MDR KULTUR gesagt, die Lage sei „prekär“. Das bedeutet: Sie ist ernst und angespannt. Wenn bei den Personalkosten gespart wird, hat das direkte Folgen für euch als Studierende: Weniger Betreuung, weniger Zeit für künstlerische Projekte, weniger Forschung. Auch Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow weiß, dass das Geld knapp ist. Er sagt aber, dass die Hochschullandschaft erhalten bleiben soll – nur für neue Extra-Projekte ist gerade kein Geld da.
